17.3.2019 - Leserbrief zum Artikel "Höchste Eisenbahn: Klima zwingt zu raschem Umsteuern"


"Götter in Weiß" - so heißt eine kritische Meinung zu Ärzten. Auch Wissenschaftler sind keine "heiligen" Kühe. An ihren Aussagen kann man sie messen und beurteilen. Wenn Herr Quaschning behauptet, rund zwei Prozent der Fläche unseres Landes reichen für den Ausbau von Windkraftanlagen, zitiert er nur ein Standardargument der Windkraftlobby. Deutschland ist nicht groß und 2% sind nur 7151 km². Geht man von einer Anzahl von 150.000 Windrädern aus (diese Zahl wurde in einer Reportage des Hessischen Rundfunks genannt), müßten auf 1 km² 21 Windräder Platz finden. Das entspricht einem Abstand zueinander von 218 Metern. Wenn Herr Quaschning meint, dass man dies nicht übersehen könne, kann ich ihm nur zustimmen. Ich frage mich, ob die Schüler die für "Fridays for Future" wieder demonstrieren waren, diese Rechnung nachvollziehen können und begreifen was mit der "Verspargelung" unserer Landschaft gemeint ist.

Reiner Pracht



Anmerkung: Dieser Leserbrief wurde am 17.3.2019 an die Nordbayerischen Nachrichten geschickt und bis jetzt nicht veröffentlicht.