37. Resümee


Referenzfolie 37: >>>>>



Wie war das noch mit Zynismus? Genau! Wer behauptet "Akzeptanz schaffen durch transparente Planungs- und Informationsprozesse für Bürger und Kommune" und nicht dafür sorgt das alle Bürger über die Planungen informiert werden, kann nicht ernst genommen werden. Das gilt auch für Behauptungen wie z.B. "13-15 Mio. kWh Stromertrag pro Jahr, das entspricht dem Stromverbrauch von jeweils 3.700-4.500 Haushalten pro Windkraftanlage beim Jahresverbrauch von ca. 3500 kWh/a". Mit dieser Aussage wird suggeriert, dass man tausende von Haushalten sicher mit Strom versorgen kann. Genaugenommen kann man keinen einzigen Haushalt sicher mit Windstrom versorgen, denn ein Windrad steht an einigen Hundert Stunden im Jahr still [1]! Es bedarf schon fossile Ersatzkraftwerke oder Energie aus dem Ausland (oft Atomstrom), um die Versorgungslücken zu decken!

Geld ist nicht alles, aber man kann damit Entscheidungen beeinflussen. Je nach den Umständen nennt man es Beeinflussung, Versuchung oder Bestechung. Bei Gemeinden, die unter permanenter Geldknappheit leiden, würde ich das Nötigung bezeichnen, da sie vom Staat zu wenig finanzielle Mittel für ihre Aufgaben erhalten.

Aber wenn schon die Gemeindevertreter "schwach werden", so bleibt die letzte Entscheidung und die moralische Verantwortung bei den Grundstückseigentümer. Nur wenn sie auf Pachteinnahmen verzichten, können wir weiterhin in einer "atemberaubend schönen Kulturlandschaft" leben (Zitat Landrat Hermann Ulm, Franken aktuell 2.7.2022).

Reiner Pracht


Referenzen

[1] Nachts scheint keine Sonne und ein Windrad dreht sich auch nicht immer (1)